Wettbewerbe - Buchhandlung am Eichendorffplatz

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Wettbewerbe

Leserattenclub
Die Gewinner und Gewinnerinnen unseres Schreibwettbewerbs "Wintergeschichten"
Es gab zwei 2. Plätze

1. Platz
Benjamin
mit der Geschichte:

Das Höhlenmonster

Es war ein stürmischer Wintermorgen. Andrew war gerade aufgestanden und sah glücklich aus dem Fenster. „Ich muss da raus“, murmelte er schon zum sechsten Mal. Draußen lag der Schnee meterhoch. Schnell zog er sich warm an und rannte zum Frühstück runter. „Was ist denn los mit dir?“, fragte seine Mutter. Andrew hatte in zwei Minuten drei Brote genüsslich verspeist. Er entgegnete mit vollem Mund: „Ich will in den Schnee.“ „Wenn du raus gehen willst, dann suche doch bitte im Wald nach Feuerholz, der Kamin muss angefeuert werden, ich friere!“, mischte sich sein Vater jetzt ein. Andrew war einverstanden. Er stand auf, zog seine Jacke an und mit Schneeschuhen bewaffnet ging er hinaus. Er spielte im Garten mit dem Schnee, baute Schneemänner, machte Schneeengel und vieles mehr. Nach einer halben Ewigkeit ging er auf den Wald zu. Als er schon fast genug Feuerholz hatte, fing es plötzlich an zu schneien. Es schneite so sehr, dass Andrew sich eine Unterkunft suchen musste weil er nicht mehr sehen und nach Hause kommen konnte. Nach ein paar Minuten Weg kam er an eine Höhle. Schnell ging er hinein. Erschöpft vom ganzen Laufen lehnte er sich erleichtert an die Wand. In diesem Moment drückte sein Ellbogen einen Stein tief in die Wand und der Eingang vor ihm wurde blitzschnell von einem riesigen Stein versperrt. Erschrocken schrie Andrew auf – er war eingesperrt! „Hallo“, flüsterte er in die Höhle. Keine Antwort. „Was soll ich jetzt machen?“, sagte er zu sich selbst. Ok, einfach weiterlaufen, dachte er sich. Ein Schritt nach dem anderen kam er nach ein paar Minuten an etwas, was er nicht gedacht hätte. Vor ihm lag ein riesiges Haus in der Höhle. Er überlegte sich, ob er reingehen sollte oder etwas anderes versuchen könnte. Er entschied sich dafür in das Haus zu gehen. Ängstlich drückte Andrew die Klinke hinunter. Ein Geräusch, das er kannte, hörte er jetzt. Kurz stieß er einen Lacher aus: „Zu wenig Öl.“ Trotzdem ging sie auf, mit langsamen Schritten betrat er das Haus. Es war wunderschön, sauber und gepflegt. Andrew war erstaunt, das war das schönste Haus, nein - Villa, das er je gesehen hatte. „Hallo, ist hier jemand?“, sagte Andrew. Keine Antwort kam zurück. Das gehört jetzt wohl mir, dachte er sich. In schnellen Schritten und Tanzbewegungen sah er sich das ganze Haus an. Irgendwann wurde er müde und suchte sich einen Schlafplatz. Er war fest entschlossen, morgen hier wieder raus zu kommen.
Am nächsten Morgen stand Andrew schon ganz früh auf. Er wollte sich Frühstück machen, aber das konnte er ja nicht. Also machte er sich gleich auf den Weg, hier raus zu kommen. Er war noch sehr müde von gestern, also probierte er es doch lieber mit Hilferufen, anstatt schwere Steine zu schleppen. „Hallo? Ist vielleicht doch jemand hier?“, rief er verzweifelt. Auf einmal sah er den Umriss einer kleinen Kreatur, die ein paar Meter weg stand und Andrew ebenfalls beobachtete. „Oh oh, ich kriege wohl Gesellschaft… Ahhhh!“ Andrew geriet in Panik. „Ahhhh!“ kam es von weiter entfernt. „Ahhhhhhh“, schrien sie beide so lange bis sie nicht mehr konnten. Jetzt sah Andrew auch, was diese Kreatur war. Ein Troll! „Hey, isch bin Yuki und dasch ischt meine Höhle und mein Hausch, alscho weg hier mit dir!“ „Oh, tut mir leid, aber ich komme hier leider nicht mehr raus. Ein Stein versperrt den Eingang“, antwortete Andrew. Yuki schien nicht besonders erfreut, Besuch zu haben und wollte sich nicht bemühen, ihm auch in geringster Weise zu helfen. „Tja, dasch ischt jetzt wohl dein Problem, du hascht dir dasch eingebrockt, alscho muscht du auch selber wieder hinausch kommen!“ Langsam wurde Andrew sauer, so frech redet man nicht mit ihm. „Aber du willst doch auch bestimmt irgendwann mal wieder hier raus“, sagte Andrew, „Bitte hilf mir. Wir hätten doch beide was davon“. „Na gut, Überredet. Ich weisch wie man den Stein wegbekommt, aber dazu musch man in die Tiefen diescher Höhle. Wenn du mitkommscht, trau ich mich.“ Andrew lächelte: „Klar doch!“
Zusammen begaben sie sich auf den Weg. Dabei stolperten sie über ein paar Spinnen, erschreckten einige Fledermäuse, aber dennoch hatten sie viel Spaß und lachten viel zusammen. Plötzlich blieb Yuki stehen. „Hier ist es.“
Yuki erklärte Andrew, dass es einen besonderen Stein gab, der das Herz dieser Höhle war. Wenn sie ihn lösen, würde der Stein, der das Tor versperrte, wegrollen. Andrew war einverstanden. Er zog den besonderen Stein aus der Schale und hörte aus der Ferne, wie der Stein wegrollte. Doch in diesem Moment fingen die Decken der Höhle an zu wackeln. „Oh oh…, die Höhle fällt in sich zusammen“, schrie Andrew.
„Beeil disch, renn um dein Leben“, sagte Yuki.
Sie rannten so schnell sie konnten. Als sie draußen vor der zertrümmerten Höhle standen, kullert Yuji eine Träne übers Gesicht. „Wo soll ich denn jetzt nur wohnen?“, stellte Yuki fest.
Andrew lächelte: „Bei uns!“ Yuki war begeistert. „Dasch geht? Supi-Dupi!
Und so liefen sie gemeinsam ihren Weg nach Hause, beide mit einem breiten Grinsen im Gesicht.






2. Platz
Charlotte
mit der Geschichte:

Die geheimnisvolle Lichtung

Hallo, ich heiße Kim und bin 11 Jahre alt. Ich liebe neue Abenteuer. Jetzt erzähle ich euch ein tolles Abenteuer vom letzten Jahr. Es war mitten in der Nacht, ich lag in meinem Bett und konnte nicht schlafen. Auf einmal hörte ich ein Knacken vor meinem Fenster. Ich stieg aus meinem Bett, zog die Hausschuhe an und ging aus dem Haus. Ich wollte unbedingt wissen was dort gewesen war.
Zuerst sah ich nichts Verdächtiges. Doch dann schaute ich genauer in den Schnee und sah ganz frische Fußspuren. Ich folgte den Spuren – sie führten weiter und weiter. Irgendwann, ich wusste gar nicht, wieviel Uhr es war, kam ich am Wald an. Doch die Spuren führten weiter in den Wald hinein.
Neugierig folgte ich ihnen in den Wald. Plötzlich knackte es hinter mir. Erschrocken drehte ich mich um und sah ein Eichhörnchen, das aus einem Busch sprang. Erleichtert drehte ich mich wieder um und setzte meinen Weg fort. Ich kam an eine Lichtung, dort hörten die Spuren auf. Ich überlegte, konnten es unechte Spuren sein oder führten sie irgendwo weiter? Ich hatte keine Ahnung. Plötzlich, als ich genauer zu den Spuren hinab sah, fiel mir auf, dass es Wolfsspuren waren und keine Fußspuren. Ich ging zurück, weg von der Lichtung. Ich wollte gucken, ob die Spuren vor der Lichtung auch schon Wolfsspuren waren. Doch es waren Fußspuren. Da ging ich zurück zur Lichtung.
Plötzlich sah ich einen Wolf, er kam direkt auf mich zu. Dann sagte er: „Habe keine Angst. Ich tue dir nichts. Auf dieser Lichtung bist du in Sicherheit. Wir Wölfe haben dich hierher geholt.“ Ich stotterte: „…aber du kannst ja sprechen und warum habt ihr mich hierher geholt?“
Jetzt kamen auch die andern Wölfe, die mich geholt hatten. „Das erzähle ich dir jetzt, wenn du mich aussprechen lässt“, sagte der Wolf. „OK“, sagte ich. Der Wolf erzählte weiter: „Wir haben dich hierher geholt weil ihr in eurem Haus nicht mehr sicher seid. Bald wird eine Schneelawine herunterkommen. Deshalb gehe jetzt bitte zu dir nach Hause, zieh dich an und hole deine Familie!“
Ohne zu zögern und ohne Fragen zu stellen machte ich mich auf den Weg nach Hause, um meine Familie (Meinen kleinen Bruder, Mama, Papa) in Sicherheit zu bringen. Ich rannte nicht, denn der Weg war nicht kurz und ich musste ja schließlich mit meiner Familie auch wieder zurück zu den Wölfen laufen.
Endlich, als alle bei den Wölfen, die sprechen konnten, angelangt waren, hörten wir auch schon die Lawine herunter rollen. Als die Schneelawine kurz vor uns allen war, dachte ich, jetzt sterben wir alle! Doch wie ein Wunder rollte der ganze Schnee an uns vorbei.
Nach ein paar Wochen war die ganze Gefahr vorbei, das Haus war auch schon wieder frei geräumt. Jetzt wohnten wir wieder wie früher und hatten neue Freunde, und zwar die Wölfe! Wir hatten uns noch einmal herzlich bei den Wölfen bedankt.






2. Platz
Salman
mit der Geschichte:

Der Weihnachtsmann in Haft

Eines schönen Weihnachtsmorgens flog der Weihnachtsmann über die Häuser und verteilte Geschenke an alle braven Kinder der Welt. Er verteilte die Geschenke und es gab keine Probleme bis er zum Haus von Ramin geflogen ist. Ramin war ein 5 jähriger lieber Junge. Die Familie von ihm besaß nicht besonders viel Geld, deshalb wünschte er seiner Familie mehr Geld. Der Weihnachtsmann wusste nicht was er ihm geben sollte denn Geld verschenkt der Weihnachtsmann nicht. Also gab er Ramin das  größte Legoset was er hatte. Ramins Familie hatte ja nicht besonders viel Geld deshalb auch keinen Weihnachtsbaum. Der Weihnachtsmann musste also das Geschenk in Ramins Zimmer legen. Als er das tat, wachte Ramin auf und weinte, da ein fremder Mann im Haus war. Ramins Vater wachte auf und als er den Weihnachtsmann dann sah, rief er die Polizei an.
Der Weihnachtsmann wusste nicht was er tun sollte – da bleiben oder gehen?
Er beschloss, die Tür raus zu gehen, da die Familie keinen Kamin hatte. Also – der Weihnachtsmann rannte die Tür raus und sah auf einmal Polizeiautos. Die Rentiere erschreckten sich und flogen weg  ohne den Weihnachtsmann. Daraufhin wurde der Weihnachtsmann mit aufs Revier genommen und befragt.
Der Polizist fragte den Weihnachtsmann: „Wie heißen Sie?“
Der Weihnachtsmann sagte: „Ich bin der Weihnachtsmann!“
Die Polizisten lachten sich tot und sagten: „ Kommen wir lieber zur nächsten Frage. Wo wohnen Sie?“
Der Weihnachtsmann antwortete: „ Auf dem Nordpol!“
Die Polizisten dachten, er lügt sie an, deshalb wurde er in eine Zelle gesteckt. Als niemand mehr da war, nahm er eine Hand Teleportationspulver und warf es über sich und, schwups die wups, er war draußen.
Er rief die Rentiere und verteilte weiter die Geschenke.
Als Ramin aufwachte, sah er das große Legoset und war so glücklich. Alles nahm zum Glück seinen guten Lauf und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.







3. Platz
Elisabeth
mit der Geschichte:

Krümel rettet Weihnachten

Endlich war Weihnachten. Marie und ihre Eltern hatten am Morgen ihren Weihnachtsbaum aufgebaut und geschmückt. Irgendetwas fehlte noch. Die Krippe! Schnell holte Marie die Krippe aus dem Keller. Jetzt konnte Weihnachten beginnen! Marie fragte ihren Vater, ob sie mit ihrem Pony Krümel in den Wald reiten darf. Ihr Vater sagte ja, aber nur unter der Bedingung, dass sie vor Sonnenuntergang wieder zurück ist. Marie sattelte Krümel und ritt mit ihm zu ihrer Lieblingslichtung.
Als sie ankamen, stieg Marie aus dem Sattel und legte sich in den tiefen Schnee. Plötzlich sah sie vom Himmel etwas helles, gelbes immer schneller auf sie zukommen. Es landete im tiefen Schnee. Da erkannte Marie, was es war. Es war der Weihnachtsmann, dessen Rentiere irgendwie an Flugkraft verloren hatten. Die Geschenke waren im Schnee verteilt. Marie half dem Weihnachtsmann die Geschenke einzusammeln. Ihm war zum Glück nichts passiert, dafür aber Rudolf. Er humpelte. Ausgerechnet er! Er war ganz an der Spitze des Schlittens, ohne ihn konnte der Weihnachtsmann den Kindern keine Geschenke bringen. Da hatte Marie eine Idee! Sie würden Rudolf durch Krümel ersetzen. Er kann zwar nicht fliegen, aber er kann den Schlitten ziehen, bis sie zuhause sind. Dort würden sie Rudolf verarzten und der Weihnachtsmann könnte den Kindern die Geschenke bringen.
Das erzählte sie dem Weihnachtsmann, der ganz begeistert war von der Idee. Doch leichter gesagt als getan. Rudolf war so erschöpft, als er abgespannt war, dass er kraftlos niedersank. Zusammen versuchen Marie und der Weihnachtsmann vergeblich ihn auf die Beine zu bringen. Marie fragte den Weihnachtsmann, ob er einen Lollipop hat (das essen Rentiere am liebsten). Der Weihnachtsmann gab ihr einen. Während Rudolf genüsslich den Lollipop lutschte, bekam er immer mehr Kraft und schaffte es schließlich auf die Beine zu kommen. Unter großer Anstrengung kriegten Marie und der Weihnachtsmann ihn auf den Schlitten. Krümel wurde unruhig, denn es wurde langsam dunkel. Die ganze Zeit hatte er brav neben dem Schlitten gestanden. Marie zäumte ihn ab und zusammen mit dem Weihnachtsmann spannte sie ihn vor den Schlitten. Das Zaumzeug legte sie auf den Sack. Nun ging es los! Marie lenkte Krümel nach Hause. Ihre Eltern erwarteten sie schon.
Marie erklärte ihnen warum sie den Weihnachtsmann mitgebracht hatte. Zusammen mit ihrem Vater (der Tierarzt war) verarztete sie Rudolf. Danach brachte sie Krümel in den Stall. Als Marie wieder nach draußen kam, war Rudolf vor den Schlitten gespannt und Maries Eltern hatten die Geschenke im Arm. Dann verabschiedete sich der Weihnachtsmann und gab Krümel zum Dank eine dicke Möhre. Schließlich hatte er Weihnachten gerettet. Nun flog er los.
Oben am Himmel sah man Rudolfs Nase rot leuchten und der Weihnachtsmann winkte zum Abschied. Dann war er weg!







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